„Karls Erdbären“ wachsen über sich hinaus

BHV-Geschäftsstellen-Chefin Christiane Weber und Beachhandball-Verantwortlicher Rainer Voß gratulieren den strahlenden Lothar Goldschmidt (r.) als Verantwortlichen von „Karls Erdbären“ (HC Empor Rostock) zu Sieg bei den 24. Rostocker Beachhandball-Tagen. BHV-Geschäftsstellen-Chefin Christiane Weber und Beachhandball-Verantwortlicher Rainer Voß gratulieren den strahlenden Lothar Goldschmidt (r.) als Verantwortlichen von „Karls Erdbären“ (HC Empor Rostock) zu Sieg bei den 24. Rostocker Beachhandball-Tagen. Foto: HVMV/Johannes Weber

WARNEMÜNDE     Trotz einer starken Brise von der Ostsee her, wurden die 24. Rostocker Beachhandball-Tage unterhalb von Leuchtturm und Teepott in Warnemünde nicht vom Winde verweht. Ganz im Gegenteil, sie wurden innerhalb der 81. Warnemünder Woche für Teilnehmer und Zuschauer wieder ein Erfolg. Am Sonnabend und Sonntag waren mehr als 160 Spiele auf sechs Feldern notwendig, um die Sieger zu ermittel. Die großen Silberpokale räumten zwei Mannschaften aus der Hansestadt ab: Bei den Männern „Karls Erdbären“ (HC Empor Rostock) und bei den Frauen „Alle für Qualle“ (SV Pädagogik Rostock). So manche Teams, die im Vorfeld dieser Veranstaltung als Favoriten gehandelt wurden, blieben auf der Strecke.

In einem NNN-Gespräch vor dem Endspiel der Männer zwischen „Karls Erdbären“ und dem HC Mate, einer Mannschaft aus früheren Spielern des HC Empor Rostock, meinte Lothar Goldschmidt als Chef des späteren Siegers noch: „Ein Blick auf die Aufstellung unseres Finalgegners zeigt, dass wir kaum eine Chance auf den Sieg haben. Die früheren Empor-Akteure spielen alle in anderen Vereinen noch aktiv und stehen gut im Saft.“ Aber der erfahrene HCE-Coach fügte noch lächelnd hinzu: „Wenn wir einen Satz gewinnen, machen wir im Penaltywerfen unser Ding.“ Und so kam es dann auch, der HC Mate gewann den ersten Spielabschnitt deutlich mit 12:5 Punkten. Dann der letzte große Kraftakt der „Erdbären“, die über sich hinauswuchsen und sich im Finale mit 10:9 Satzpunkten den Ausgleich zum 1:1 eroberten. Unter der Anfeuerung von 300 Zuschauern von der Tribüne und dem Spielfeldrand dann ein knapper, aber verdienter 5:4-Erfolg des vermeintlich Schwächeren im Penaltywerfen. „Wir hatten vor dem Turnier einige Besetzungsprobleme, dachten sogar an einen Rückzug und nun die Erfolg über einen haushohen Favoriten. Einfach nur Wahnsinn“, meinte auch Maik Saat, ein weiteres Rostocker Urgestein im Siegerteam. Der dritte Platz bei den Männern ging an „Die glorreichen Neun“ des SV Warnemünde, die den HBC Seehausen aus Brandenburg auf Wunsch der Gäste „nur“ im Penaltywerfen mit 6:4 bezwangen.

Bei den Frauen gab der spätere Sieger „Alle für Qualle“ vom SV Pädagogik Rostock über Vor- und Zwischenrunde sowie in den Finalbegegnungen nur ganze zwei Satzpunkte ab und marschierte so ohne Niederlage bis zum Erfolg durch. Nach dem 2:1 in der Vorrunde gegen „Stank P. Olé“ trafen die Rostockerinnen auch im Endspiel auf die spielstarken Hamburger Damen. Hier gewann Rostock dann aber glatt mit 2:0 (17:12, 11:10), konnte so auf den Stress eines Penaltywerfens verzichten und den Sieg gebührend feiern. Zuvor bezwang „Alle für Qualle“ im Halbfinale den Rostocker Beach Club ebenfalls mit 2:0 (15:11, 12:11) recht sicher. Hamburg hatte sich hier gegen die Rostocker „Beach-e-ntchen“ mit 2:1 (11:10, 12:13, 2:1) ganz knapp durchgesetzt. Die „Beach-e-ntchen“ bezwangen im kleinen Finale um Platz 3 den RBC dann mit 2:1 (13:11, 7:20, 4:2) doch etwas überraschend.

Klaus-Peter Kudruhs

Statistik zum Rostocker Beachturnier

Männer: Weg von „Karls Erdbären“ zum Erfolg: - FSV 90 Reunion 2:1, - HBC Seehausen 0:2, Altstars 1:2 (Vorrunden-Dritter, gerade so im Achtelfinale), - „Die Gottesgleichen“ 2:1, - Altstars 2:1 und - HBC Seehausen 2:1 und – HC Mate 2:1.

Das Siegerteam der Männer spielte mit Lothar Goldschmidt, Paul Porath, Maik Saat, Robert Barten, Frank Schoknecht, Julius Porath, Alexander Palm, Kevin Lux, Michael Stange und Paul Gröpler.

Frauen: Weg von „Alle für Qualle“ zum Sieg: - „Wondergirls“ Berlin 2:0, - „Stankt P. Olé“ Hamburg 2:1, (Platz 1 Vorrunde), - Lok Kempa Wattnditte 2:0, - „Es war `ne geile Zeit“ 2:1, - Rostocker Beach Club 2:0 und „Stankt P. Olé“ Hamburg 2:0.

Die Rostocker Pädagogik-Frauen spielten in der Besetzung mit Julia Biermann, Kerstin Schümann, Caroline Ziems, Kimberly Haagen, Stefanie Asmus, Elke Jordan, Catharina Drobek, Pia Köhn und Victoria Grube.

 

Termine

Derzeit keine Veranstaltungen.

Aktuelle Informationen

 

Hier gibt es weitere Veranstaltungshinweise zu den Rostocker Beach-Handball-Tagen. 

 

 

 

 

Die Spielregeln 2018 gibt es hier

Zum Seitenanfang
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok