Vorgeschichte

Im Süden Europas (Italien, Spanien) hat es seit 1992 erste Versuche von Beachhandball Veranstaltungen gegeben. Die Handballerinnen und Handballer des TSV Breitenbach aus NRW waren dann die Schrittmacher in Deutschland, die eine entsprechende Initiative ergriffen haben. In Folge dessen wurde der Deutsche Handballbund aktiv und warb für entsprechende Ereignisse am Nord- und Ostseestrand. Nachdem in Sankt Peter Ording an der Nordsee ein Turnier erfolgreich war wurde in Warnemünde eine Beratung zur Zukunft des Beachhandballs durch den DHB anberaumt. Teilnehmer unseres Bundeslandes waren der Präsident des Handballverbandes M-V Klaus Borgwardt, der Vizepräsident Jürgen Woitendorf und der Vorsitzende des Rostocker KHB Peter Alm.

Die Neugier war geweckt und mit Offenheit für Neues wurden Warnemünde, Binz, Boltenhagen und Prerow für einen „Probelauf“ ausgewählt. Das Hauptmotiv war, eine neue Möglichkeit für die Handballer zu schaffen, im besten olympischen Geist freudbetonte, Spielklassen unabhängige Wettkämpfe zu ermöglichen. Warnemünde bot und bietet dafür allerbeste Voraussetzungen – herrlicher Strand, gute Infrastruktur, engagierte Mitstreiter in den Handballabteilungen der Stadt und eine aufgeschlossene Kommunalverwaltung.

Der Strand von Warnemünde ist der erste Ort an der Ostsee, an dem Beachhandballveranstaltungen stattfinden. Die anfängliche Skepsis, auch der Veranstalter, weicht totaler Begeisterung. Die Veranstaltung sollte sich zu einem der größten Ereignisse dieser Art in Deutschland entwickeln.

vom BHV Nord-Ehrenvorsitzenden Klaus-Peter Alm