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Dolphin-Reserve holen sich den Landespokal

Ganz starke Vorstellung der Handballdamen des Rostocker HC II beim Final Four in Güstrow / Siege über Stralsund und Neubrandenburg

 

ROSTOCK   Aus Rostocker Sicht war es schon interessant, ob es eine oder gar beide Frauenmannschaften aus der Hansestadt ins HVMV-Pokal-Finale schaffen würden. Der Rostocker HC II führte zunächst den noch amtierenden Meister Stralsunder HV fast vor und kam weiter. Dagegen zogen die jungen Damen des SV Warnemünde gegen den SV Fortuna 50 Neubrandenburg den Kürzeren. Im Endspiel schaffte die Dolphins-Reserve dann die Überraschung und holte sich recht überlegen mit 30:23 gegen die Vier-Tore Städterinnen den goldenen Pott, der von HVMV-Chef Peter Rauch überreicht wurde. So war RHC-Trainerin Brigit Polkehn einfach nur Stolz auf ihre Mannschaft: „Schon der Einzug ins Final Four war eine tolle Leistung, aber spielerisch und kämpferisch habe ich das Team selten besser gesehen als heute. Der unbedingte Wille, den Pokal zu holen, hat für uns den Ausschlag gegeben.“

Rostocker HC II – Stralsunder HV 33:24 (18:11)

„Wir wollen ins Endspiel!“ war das Motto aller Rostockerinnen vor dem Halbfinal-Match gegen den Stralsunder HV. Entsprechend trat die Dolphin-Reserve von Beginn an gegen den noch amtierenden Meister vom Strelasund auf, den man als Kontrahenten noch nicht kannte. Stralsund schien schon vom 4:0-Start des RHC-Teams geschockt und konnte sich auch im Verlaufe der Partie nicht davon erholen. Die Abwehr des späteren Start-Ziel-Siegers stand felsenfest und auch der Weg auf das gegnerische Tor wurde vom RHC konsequent zumeist mit einem Treffer abgeschlossen. Nach dem deutlichen 18:11-Vorsprung zur Halbzeit wurde Stralsund weiter vorgeführt. Der Rostocker Einzug ins Endspiel stand frühzeitig fest, so dass die Kräfte noch etwas für die zweite Partie des Tages geschont werden konnten. Die Höhe des 33:24-Endstanden entsprach auch dem Leistungsunterschied an diesem Tag. Vor allem in spielerischer Hinsicht waren die Rostockerinnen das bessere Team.

Rostocker HC II:   Josephine Nau, Sara Peters – Josephine Krebs 1, Justine Schwarz 5, Anne Gaevert, Sarah Müller, Johanna Zoll 1, Maxi Boelter 5/2, Isabell Duwe 2, Annika Müller-Eigner, Josephine Pohanka 4, Lisa Kaden 3/2, Nora Leonhardt 5, Julia Janke 7.

SV Warnemünde – SV Fortuna 50 Neubrandenburg 19:23 (9:12)

Nach dem Pokalsieg vor drei Jahren und der knappen Finalniederlage in der vergangenen Saison wollten die Frauen des SV Warnemünde am Sonntag beim Final Four 2018 wieder ins Endspiel. Die Formation der Trainer Stefan Strack und Rolf Herrmann unterlag aber dem leicht favorisierten SV Fortuna 50 Neubrandenburg im Schlussabschnitt mit 19:23 Toren. „Spielerisch war der Unterschied nicht so groß. Unsere Mannschaft spielte und kämpfte mit großem Einsatz. Das dies aber nicht für die Finalteilnahme reichte, lag in erster Linie am Auslassen von etlichen hundertprozentigen Torchancen“, meinte Co-Trainer Rolf Herrmann im Nachhinein. Die Warnemünder Mannschaft stand in der Abwehr richtig gut, woran auch beide Torfrauen ihren Anteil hatten. Aber in der Offensive fehlten der Überraschungseffekt und die Treffsicherheit. So blieb es nach einem 9:12 zur Pause zwar immer ausgeglichen. Aber das SVW-Team verpasste zuletzt nach dem 18:18 (53.) die Chance, den Spieß doch noch umzudrehen. Die Last des Torwerfens lag doch zu sehr nur auf den Schultern von Kapitän Lena Bunke.

SV Warnemünde:   Annalena Knoop, Amelie Staudacher – Katharina Jens 1, Lena Bunke 7/3, Neeltje Uphoff 1, Anna Maske, Claudia Dombrowski 2, Sophie Jahn 2, Josy Jodmikat 2, Katharina Pingel 1, Leandra Schwebke 1, Maria Kessy Czarschka 2.

Rostocker HC II – SV Fortuna 50Nebrandenburg 30:23 (14:11)

Eigentlich war die Rollenverteilung vor dem Pokal-Endspiel der Damen zwischen dem MV-Liga-Aufsteiger Rostocker HC II und dem Oberliga-Absteiger SV Fortuna 50 Neubrandenburg, der zurück in die vierte Liga will, klar. Die Rostockerinnen waren der Außenseiter. Auf der Fläche merkte man davon aber nichts. Bis zum 5:5 (13.) spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Doch zunehmend merkte das RHC-Team, dass auch hier deutlich mehr gehen könnte. Ein Rostocker Zwischenspurt brachte auch eine 11:7-Führung. Sie hatte mit dem 14:11 zur Pause weiter Bestand, aber bei besserer Nutzung der Chancen auch höher hätte sein können. Nach dem Seitenwechsel kam Fortuna noch einmal auf 14:14 (34.) heran, war dann dem vermeintlichen Außenseiter aber nicht mehr gewachsen. Mit aggressiven Ballgewinnen und schnellem Umkehrspiel zog der Rostocker HC mit vier Treffern am Stück durch Julia Janke (3) und Isabell Duwe auf 18:14 davon. Der Abstand zu den Fortunen vergrößerte sich weiter Tor um Tor, so dass mit dem 26:19 (52) der Pokal endgültig in die Hansestadt vergeben war. Eine geschlossene Teamleistung führte letzteendlich zu diesem mehr als verdienten Pokalerfolg, der schon auf der Fläche von Mannschaft und den zahlreichen Rostocker Fans gefeiert wurde. Es war der Höhepunkt einer bisher tollen Saison für die zweiten Frauen des Rostocker HC.

Rostocker HC II:    Josephine Nau, Sara Peters – Josephine Krebs 3, Justine Schwarz 3, Anne Gaevert 1, Sarah Müller 1, Johanna Zoll 4, Maxi Boelter 1, Isabell Duwe 4, Annika Müller-Eigner, Josephine Pohanka 10, Lisa Kaden, Nora Leonhardt, Julia Janke 3.

Klaus-Peter Kudruhs

Termine

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